Einige andere Terracotta Baguette Installationsmethoden

Baguettes aus TerrakottaDiese auch als Terrakotta-Lamellen, -Rippen oder -Sonnenschutz bezeichneten Elemente lassen sich vertikal oder horizontal vor Verglasungen, offenen Konstruktionen und massiven Wänden anbringen. Das Keramikprofil ist nur ein Teil der Konstruktion: Auch der innere Träger bzw. das Endstück, der Stützrahmen, die Befestigungselemente, die Toleranzen und die Schnittstellen müssen optimal aufeinander abgestimmt sein.

Diese aktualisierte technische Anleitung enthält weiterhin die vier Zeichnungen und Fotos aus dem Originalartikel von LOPO aus dem Jahr 2018. Sie veranschaulichen zwei Verbindungskonzepte: ein ungebohrtes Hohlprofil mit innenliegendem Träger und ein Profil mit Endlöchern für eine verdecktere Halterung. Sie eignen sich für die frühzeitige Abstimmung, sind aber keine allgemein gültigen Werkstattzeichnungen.

Wichtige Gestaltungsgrenze: Die nachfolgenden Angaben legen keine allgemein gültigen Sicherheitsvorgaben für Spannweite, Querschnitt, Befestigungsabstand, Befestigungsmittelgröße oder Montagereihenfolge fest. Architekt, Fassadenplaner, Statiker, Bauunternehmer und die relevanten Zulieferer des Projekts müssen die gesamte Konstruktion vor Fertigung oder Montage hinsichtlich Profil, Ausrichtung, Auflagerbedingungen, Lasten, Bewegungen, Dauerhaftigkeit, Brandschutzkonzept und örtlichen Vorschriften planen und überprüfen.

Zwei Terrakotta-Baguette-Verbindungskonzepte

Konzept 1: interner Träger, keine Keramik-Endlöcher

Ein speziell angefertigter Metallträger wird in das hohle Baguette eingeführt oder durch dieses hindurchgeführt und mittels Endbeschlägen mit dem Tragelement verbunden. Im Originalartikel wurde die Montage als relativ schnell beschrieben, wobei darauf hingewiesen wurde, dass einige Befestigungselemente sichtbar bleiben können.

Konzept 2: Endlöcher mit verdeckter Halterung

Die ursprüngliche Konstruktion sieht Bohrungen an den beiden Enden des Baguetteprofils vor, sodass eine kleinere Halterung hinter dem Keramikprofil angebracht werden kann. Dies kann die Sichtbarkeit der Befestigung von vorne reduzieren, erfordert jedoch eine entsprechende Anpassung der Keramikbohrungsgeometrie und Fertigungsvorgaben.

Keines der beiden Konzepte ist per se besser. Die geeignete Vorgehensweise hängt von der architektonischen Gestaltung, dem Querschnitt und der Länge des Baguetteprofils, der Zugänglichkeit für Montage und Austausch, der Anordnung der Tragkonstruktion, den zu erwartenden Lasten und den zulässigen Toleranzen für Keramik und Metall ab.

Konzept 1: ein interner Träger ohne Bohren des Baguettes

Die erste Explosionszeichnung zeigt ein rechteckiges, hohles Terrakotta-Profil, in das ein projektspezifischer, innenliegender Metallträger eingesetzt ist. Eine Endbaugruppe verbindet den Träger mit den Befestigungselementen. Im Originalartikel wird der Träger als kundenspezifisches Aluminiumrohr beschrieben. Legierung, Wandstärke, Länge, Endbeschaffenheit und Verbindung wurden nicht spezifiziert und dürfen daher nicht aus der Abbildung abgeleitet werden.


Explosionszeichnung eines Innenträgers und eines Endstücks für ein hohles Terrakotta-Baguette
Ursprüngliches Explosionskonzept: Ein Metallträger führt in das hohle Terrakotta-Profil ein und trifft auf eine Endverbindung. Bauteilgeometrie und Tragfähigkeit erfordern eine projektspezifische Auslegung.

Die zweite Zeichnung zeigt eine spezielle, zweiseitige Anordnung um eine separat gefertigte Säule oder T-förmige Stütze. Sie kennzeichnet eine Endplatte, eine Flachfeder, M6- und M8-Schrauben sowie verschiedene Maße. Diese Angaben gelten nur für diese Zeichnung; sie stellen nicht den allgemeinen Befestigungsplan von LOPO dar und dürfen nicht ohne technische Überprüfung in ein neues Projekt übernommen werden.


Schnittkonzept mit Terrakotta-Lamellen, Endplatten, Flachfedern und einer zentralen Stütze
Originales Schnittkonzept mit zwei gegenüberliegenden Lüftungsschlitzen und einer zentralen Stütze. Die Bezeichnungen M6/M8 und die angegebenen Maße beziehen sich ausschließlich auf dieses historische Exemplar.
Punkte, die für dieses Konzept noch geklärt werden müssen.

  • Material, Querschnitt, Einstecklänge, Befestigung und Verbindung des Trägers mit dem Endstück;
  • wie der Kontakt zwischen Keramik und Metall, die Lagerung, die Bewegung und mögliche Klappergeräusche kontrolliert werden;
  • die Sichtbarkeit und die architektonische Ausführung von Endplatten, Bolzen, Kappen und Stützelementen;
  • Zugang zur Montage, Montagetoleranzen, Entwässerung und Entfernung einzelner beschädigter Baguettes; und
  • Korrosionsschutz und Kompatibilität zwischen Aluminium, Stahl, Befestigungselementen und umgebenden Materialien.

Konzept 2: Endlöcher mit einer verdeckteren Halterung

Das zweite Entwurfskonzept sieht Öffnungen an beiden Enden des Terrakotta-Baguettes vor. Eine kleinere Endkonsole verbindet das Profil mit dem vertikalen Unterrahmen und ist hinter dem Baguette positioniert, wodurch dessen Sichtbarkeit in der normalen Vorderansicht reduziert wird. Die untenstehende Abbildung zeigt einen Teil der Konstruktion, um das Verhältnis zwischen Baguettes, Konsolen und Träger zu verdeutlichen.


Rendering einer Terrakotta-Baguette-Schirmwand mit Schnittansicht der verdeckten Endhalterungen und vertikalen Stützen
Originale Schnittzeichnung von horizontalen Terrakotta-Baguettes, die an ihren Enden mit einer vertikalen Trägerkonstruktion verbunden sind. Das vollständige Bild ist unbeschnitten dargestellt.

Nahaufnahme einer Endkonsole zwischen einem Terrakotta-Baguette und einer Metallstütze
Originale Nahaufnahme der kleinen Endhalterung und der zugehörigen Stützschnittstelle. Das Foto zeigt ein Konzeptbauteil, kein vollständig genehmigtes Fassadendetail.

Die Quelle aus dem Jahr 2018 besagt außerdem, dass anstelle der kleinen Halterung ein internes Stahlrohr verwendet werden kann, wenn für das Projekt ein Rohr durch das Baguetteprofil erforderlich ist. Diese Ersetzung verändert die Bauteilgeometrie, Steifigkeit, das Gewicht, die Verbindungen und den Lastpfad; daher ist ein neues abgestimmtes Detail erforderlich, und sie kann nicht als vor Ort durchzuführender Austausch behandelt werden.

Gehen Sie nicht davon aus, dass Feldbohrungen akzeptabel sind. Profile aus gebranntem Ton reagieren empfindlich auf die Position von Bohrungen, den Randabstand, die Bearbeitung mit Werkzeugen, Stöße und Maßabweichungen. Hersteller und Projektteam müssen festlegen, ob die Bohrungen werkseitig oder vor Ort gefertigt werden, deren Geometrie und Toleranzen, die Prüfkriterien und die Maßnahmen zur Kontrolle lokaler Spannungen. Beschädigte, gerissene oder nicht normgerechte Teile dürfen nicht eingebaut werden.

Informationen, die vor der Auswahl einer Befestigungsmethode benötigt werden

  • Keramikprofil: Querschnitt, Wandgeometrie, Längenbereich, Ausrichtung, Farbe und Oberfläche, zulässige Toleranzen und genehmigtes Muster.
  • Architektonische Gestaltung: Abstände, Ausrichtung, Ecken, Abschlüsse, Sichtverhältnisse zur Befestigung und Zugang für Reinigung und Austausch.
  • Unterstützungsbedingung: Primärstruktur, Sekundärrahmen, Halterungsabstand, Verbindungszonen, Montagezugang und Bautoleranzen.
  • Gestaltungsmaßnahmen: Eigengewicht, Winddrücke und Sogkräfte des Projekts, seismische oder Stoßeinwirkungen, sofern zutreffend, unfallbedingte Lasten und Wartungsbedingungen.
  • Uhrwerk: thermisch und feuchtigkeitsbedingte Bewegungen, strukturelle Durchbiegungen, Verbindungsstrategie und die beabsichtigte Art und Weise, wie die Befestigung Bewegungen einschränkt oder zulässt.
  • Haltbarkeit: Expositionsbedingungen, Entwässerung, Korrosionsschutz, galvanische Verträglichkeit, Dichtstoffe oder Isolatoren sowie langfristiger Inspektionszugang.
  • Kundenbindung: Brandschutzstrategie des Projekts, relevante Vorschriften, erforderliche Berechnungen, Tests, Modelle, Genehmigungen und Dokumentation.

LOPO kann die verfügbaren koordinieren Terrakotta-Baguette-Profile, Farben und Oberflächen in Zusammenarbeit mit dem Designteam. Die endgültigen Stütz-, Verankerungs- und Konstruktionsdetails bleiben Bestandteil des ingenieurtechnisch geplanten Fassadensystems des Projekts.

Von der ersten Idee bis zum genehmigten Projektdetail

Leistungs- und Designverantwortung definieren. Festlegung der maßgeblichen Vorschriften, Entwurfsmaßnahmen, Gebrauchstauglichkeitskriterien, der beabsichtigten Lebensdauer und der für die Schnittstellen zwischen Keramik, Metallkonstruktionen, Verankerungen und Primärstruktur verantwortlichen Parteien.
Das ausgewählte Profil und die Stützgeometrie koordinieren. Verwenden Sie aktuelle Produktinformationen und repräsentative Muster; bestimmen Sie die Größe der internen Träger oder die Positionen der Bohrungen nicht anhand dieser historischen Abbildungen.
Erstellen Sie Berechnungen und abgestimmte Werkstattzeichnungen. Dokumentieren Sie den gesamten Lastpfad, die Materialien, Oberflächen, Befestigungsmittel, Toleranzen, die Bewegungsstrategie, die Entwässerung, den Zugang und das Austauschverfahren.
Prototyp erstellen und nach Bedarf testen. Prüfen Sie visuelle Modelle und Verbindungsprototypen und führen Sie anschließend die für das Projekt erforderlichen Struktur-, Bewegungs-, Aufprall-, Dauerhaftigkeits-, Brand- oder andere Tests unter der Aufsicht der entsprechenden qualifizierten Prüfer durch.
Fertigungs- und Installationskontrollen genehmigen. Prüfpunkte für Keramikprofile, gegebenenfalls Bohrungen, Metallkomponenten, Befestigungselemente, Ausrichtung und Aussortierung beschädigter Materialien definieren.
Das fertige System dokumentieren und pflegen. Bewahren Sie genehmigte Zeichnungen, Prüfprotokolle, Inspektionsdokumentationen, Informationen zum Ersatzteillager und sichere Wartungsanweisungen für den Gebäudeeigentümer auf.

Verwenden Sie die Originaldetails als Koordinatenreferenzen.

Die vier gespeicherten Bilder helfen Architekten und Fassadenteams bei der Besprechung von sichtbaren Beschlägen, internen Trägern, Endkonsolen und Zugängen. Sie zeigen nicht alle Komponenten der Gebäudehülle und legen auch keine einheitliche Materialgüte, Befestigungsmittelliste, Konsolentragfähigkeit, maximale Spannweite oder Baugenehmigung fest.

Lassen Sie sich von den Gestaltungsmöglichkeiten inspirieren Architektonische Terrakotta-Galerie und Terrakotta-FassadenprojekteInstallierte Referenzen können dabei helfen, das angestrebte visuelle Ergebnis zu definieren, während das Entwicklungsteam des aktuellen Projekts sein eigenes Unterstützungssystem entwickelt und überprüft.

Besprechen Sie ein Terrakotta-Baguette-Projekt.

Senden Sie LOPO Ihre Ansichten, das gewünschte Baguette-Profil und dessen Ausrichtung, die Abstände, die ungefähren Längen und Mengen, die Oberflächenrichtung, das Trägerkonzept und den Projektstandort. Wir können die Produktoptionen mit Ihrem Projektteam besprechen und Muster sowie Fertigungsinformationen abstimmen.